Einen Angehörigen informieren: die wichtigste Maßnahme
Laut Ma Sécurité (Innenministerium) und der FFRandonnée ist die nützlichste Maßnahme weder technisch noch kostspielig: jemanden über Ihr Vorhaben informieren, Ihre genaue Route und Ihre voraussichtliche Rückkehrzeit. Diese Information, und nur sie, ermöglicht es einem Angehörigen zu wissen, wann er sich Sorgen machen und wo er die Rettungskräfte suchen lassen soll.
Den Ausflug vorbereiten
- Prüfen Sie das Wetter und den Zustand der Route vor dem Aufbruch.
- Wählen Sie eine Route, die Ihrem Niveau und dem der Gruppe entspricht.
- Nehmen Sie eine Karte oder einen Wanderführer mit, auch mit GPS.
- Planen Sie mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, laut FFRandonnée, anzupassen je nach Dauer und Hitze.
- Ein Erste-Hilfe-Set, persönlich oder gemeinsam.
- Angemessene Kleidung für ein Wetter, das sich schnell ändern kann: Regen, Wind, Kälte, Sonne.
- Einen zeitlichen Sicherheitspuffer: ist für den Nachmittag ein Gewitter angekündigt, brechen Sie früh auf und planen Sie, vor 13-14 Uhr wieder unten zu sein.
Ein Gebiet ohne Netz bewältigen
Nehmen Sie ein Alarmmittel mit: ein geladenes Telefon, eine Pfeife, um Ihre Anwesenheit zu signalisieren. Das Mobilfunknetz ist in den Bergen nicht garantiert: der Notruf 112 kann über jeden lokal empfangenden Anbieter durchkommen, aber nicht, wenn in dem Gebiet überhaupt kein Netz vorhanden ist. Siehe unseren Ratgeber zum Telefonakku, um ihn den ganzen Ausflug über zu halten.
Wenn es schiefgeht
- Vernachlässigen Sie keine Ermüdungserscheinungen: gönnen Sie sich Pausen.
- Sind Sie allein und müssen weitermachen, informieren Sie einen Angehörigen umso genauer über Ihre Route.
- Bei einer Verletzung oder Verirrung bleiben Sie nach Möglichkeit an einem gut sichtbaren Punkt und machen Sie sich bemerkbar (Pfeife, helle Kleidung).
- Rufen Sie den Notruf 112, sobald ein Netz verfügbar ist, und geben Sie Ihren Standort so genau wie möglich an.
Fehler, die zu vermeiden sind
- Aufbrechen, ohne jemanden zu informieren, auch für einen „kurzen und einfachen“ Ausflug.
- Sich nur auf das Telefon verlassen für die Route, ohne Papierkarte als Ersatz.
- Eine angekündigte Wetterverschlechterung ignorieren, statt die Aufbruchszeit anzupassen.
- Den Wasserbedarf unterschätzen, besonders bei großer Hitze.
Notsignale, auch ohne Netz
LASTLINE kann Ihnen helfen, Signalwerkzeuge mitzuführen, die von keinem Netz abhängen:
- eine Pfeife, eine Lampe und Morsezeichen, in die App integriert;
- Ihre praktischen Erste-Hilfe-Merkblätter, offline einsehbar.
LASTLINE ist kein Notfall-Ortungsgerät wie eine Satellitenbake: in abgelegenen Bergen ergänzt es Ihre Vorbereitung, es ersetzt sie nicht.
Meine Notsignale mitführenHäufig gestellte Fragen
Was sollte man einem Angehörigen vor einer Wanderung mitteilen?
Ihre genaue Route, Ihre Aufbruchszeit und Ihre voraussichtliche Rückkehrzeit. Diese Information ermöglicht es einem Angehörigen, die Rettungskräfte zu alarmieren und ihnen zu sagen, wo sie suchen sollen, wenn Sie sich nicht mehr melden.
Funktioniert der Notruf 112 in den Bergen ohne das Netz des eigenen Anbieters?
Der Notruf 112 kann über das Netz jedes lokal empfangenden Anbieters durchkommen, auch wenn es nicht der eigene ist. Er funktioniert nicht, wenn in dem Gebiet kein Mobilfunknetz verfügbar ist, was in den Bergen häufig vorkommt.
Wie viel Wasser sollte man beim Wandern mitnehmen?
Die FFRandonnée empfiehlt mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, anzupassen je nach Dauer, Hitze und Anstrengung.
Quellen
- Ma Sécurité (Innenministerium), Wie man sich gut auf einen Bergausflug vorbereitet.
- Französischer Wanderverband, Empfehlungen für Bergwanderungen im Sommer.