Ratgeber · Outdoor

Wandern: einen Angehörigen informieren und vorbereitet aufbrechen

Kein Wanderführer: nur das, was zählt, um schnell gefunden zu werden, wenn etwas schiefgeht.

Aktualisiert am 22. September 2026Lesezeit: 6 Min.Offizielle Quellen am Seitenende
Kurz gefasst

Bevor Sie aufbrechen, teilen Sie einem Angehörigen Ihre genaue Route und voraussichtliche Rückkehrzeit mit: das ist die nützlichste Information, um die Rettungskräfte zu leiten, wenn Sie sich nicht mehr melden. Nehmen Sie ein Alarmmittel mit (Telefon, Pfeife), mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, und einen zeitlichen Sicherheitspuffer. Der Notruf 112 funktioniert über jeden lokal empfangenden Anbieter, aber nicht, wenn überhaupt kein Netz vorhanden ist.

Einen Angehörigen informieren: die wichtigste Maßnahme

Laut Ma Sécurité (Innenministerium) und der FFRandonnée ist die nützlichste Maßnahme weder technisch noch kostspielig: jemanden über Ihr Vorhaben informieren, Ihre genaue Route und Ihre voraussichtliche Rückkehrzeit. Diese Information, und nur sie, ermöglicht es einem Angehörigen zu wissen, wann er sich Sorgen machen und wo er die Rettungskräfte suchen lassen soll.

Den Ausflug vorbereiten

Ein Gebiet ohne Netz bewältigen

Nehmen Sie ein Alarmmittel mit: ein geladenes Telefon, eine Pfeife, um Ihre Anwesenheit zu signalisieren. Das Mobilfunknetz ist in den Bergen nicht garantiert: der Notruf 112 kann über jeden lokal empfangenden Anbieter durchkommen, aber nicht, wenn in dem Gebiet überhaupt kein Netz vorhanden ist. Siehe unseren Ratgeber zum Telefonakku, um ihn den ganzen Ausflug über zu halten.

Wenn es schiefgeht

Fehler, die zu vermeiden sind

Mit LASTLINE

Notsignale, auch ohne Netz

LASTLINE kann Ihnen helfen, Signalwerkzeuge mitzuführen, die von keinem Netz abhängen:

LASTLINE ist kein Notfall-Ortungsgerät wie eine Satellitenbake: in abgelegenen Bergen ergänzt es Ihre Vorbereitung, es ersetzt sie nicht.

Meine Notsignale mitführen

Häufig gestellte Fragen

Was sollte man einem Angehörigen vor einer Wanderung mitteilen?

Ihre genaue Route, Ihre Aufbruchszeit und Ihre voraussichtliche Rückkehrzeit. Diese Information ermöglicht es einem Angehörigen, die Rettungskräfte zu alarmieren und ihnen zu sagen, wo sie suchen sollen, wenn Sie sich nicht mehr melden.

Funktioniert der Notruf 112 in den Bergen ohne das Netz des eigenen Anbieters?

Der Notruf 112 kann über das Netz jedes lokal empfangenden Anbieters durchkommen, auch wenn es nicht der eigene ist. Er funktioniert nicht, wenn in dem Gebiet kein Mobilfunknetz verfügbar ist, was in den Bergen häufig vorkommt.

Wie viel Wasser sollte man beim Wandern mitnehmen?

Die FFRandonnée empfiehlt mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person, anzupassen je nach Dauer, Hitze und Anstrengung.

Quellen

  1. Ma Sécurité (Innenministerium), Wie man sich gut auf einen Bergausflug vorbereitet.
  2. Französischer Wanderverband, Empfehlungen für Bergwanderungen im Sommer.